Worum es geht
Das Problem kennen viele Vereine.
Vereins-, Straßen-, Kerwe- und Brauchtumsfeste finden häufig mitten im Ort statt. Gerade dort erfüllen sie ihren Zweck: Menschen begegnen sich, Vereine werden sichtbar und das Dorfleben bleibt lebendig. Musik gehört für viele dieser Feste zum Charakter der Veranstaltung.
Nach 22 Uhr werden Genehmigungen jedoch deutlich schwieriger. Spätestens um 24 Uhr soll Musik häufig enden – auch wenn das Fest nur einmal im Jahr stattfindet, von der Bevölkerung getragen wird und für den Ort eine besondere Bedeutung hat. Für ehrenamtliche Veranstalter entsteht dadurch Unsicherheit. Ein Fest, das am wichtigsten Abend früh seinen Mittelpunkt verliert, kann an Attraktivität, Einnahmen und Zukunftsfähigkeit verlieren.